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Ziele

Das CCC Erlangen-EMN ist ein interdisziplinäres onkologisches Exzellenzzentrum im Sinne eines Comprehensive Cancer Center für Krankenversorgung, Forschung und Lehre. Das CCC Erlangen-EMN versteht sich dabei als gemeinsam getragene, interdisziplinäre Plattform der beteiligten Kliniken, Institute und Abteilungen.

Weltweit sind Spitzenleistungen in der Onkologie zunehmend an Zentren gebunden, die sowohl in der Krankenversorgung als auch in der Forschung über das gesamte Spektrum onkologischer Kompetenz und Technologie verfügen. Darüber hinaus ist absehbar, dass mittelfristig solche Zentren, die onkologische Versorgung, Forschung und Ausbildung auf höchstem Niveau erbringen, als sogenannte Centers of Excellence öffentlich akkreditiert werden. Dies ist durch das internationale Gutachtergremium der Deutschen Krebshilfe bestätigt und mit der Ernennung honoriert worden.

Tumorforschung hat eine lange Tradition

Bereits in Erlangen vorhandene wissenschaftliche Schwerpunkte und Strukturen sind standortspezifische Vorteile für den Ausbau eines international anerkannten kooperierenden Krebszentrums. Die Onkologie ist eines der Profilschwerpunkte der Medizinischen Fakultät; die interdisziplinäre Versorgung onkologischer Patienten in Erlangen und Nürnberg sowie die onkologische Grundlagenforschung und die epidemiologische Forschung zur Prävention onkologischer Erkrankungen auf Bevölkerungsebene haben eine lange Tradition.
Als Beispiele seien genannt:

  • eines der ersten Tumorzentren (Tumorzentrum Erlangen-Nürnberg) in Deutschland (gegründet 1981),
  • eines der ältesten und vollständigsten Klinischen Krebsregister in Deutschland,
  • der Standort des Bevölkerungsbezogenen epidemiologischen Krebsregisters für Bayern,
  • das Nikolaus- Fiebiger-Zentrum für klinisch-molekularbiologische Forschung mit dem Lehrstuhl für Experimentelle Medizin II und molekulare Tumorforschung,
  • das vom Wissenschaftsrat inzwischen befürwortete Translational Research Center (TRC),
  • das Interdiziplinäre Zentrum für Klinische Forschung (IZKF),
  • die seit 1977 bestehenden interdisziplinäre Fallkonferenzen und langjährige Erfahrungen mit multizentrischen klinischen Studien.